Noch 100 Tage
Was dieses Jahr reif geworden ist. Und: Echte Fashion vs. KI

Liebe {{custom_5}},
seit ein paar Tagen liegt morgens dieser Geruch in der Luft, den man nicht beschreiben kann, ohne kitschig zu werden. Die Sonne wärmt noch, aber sie wärmt anders. Ich habe die Theorie, dass man die Jahreszeit, in der man geboren wurde, in sich trägt. In wenigen Wochen habe ich Geburtstag, also darf ich den Herbst auch ein bisschen romantisieren - finde ich.
Beim Laufen ist mir diese Woche aufgefallen: Ab jetzt bleiben noch etwa zwölf Wochen im Jahr. 100 Tage ab heute, um genau zu sein. Das letzte Quartal beginnt. Was das für mich bedeutet, liest Du unten.
Heute nehme ich Dich also mit in: eine Frage an Dich rund um unsere Founding Class, meinen Blick auf diese letzten 100 Tage des Jahres, drei Ein-Topf-Rezepte für Abende ohne Kapazität, an denen Du und die Deinen dennoch etwas brauchen, das mehr wärmt als Käsebrot oder Müsli, eine funky Süßigkeit und ein bisschen Herbstmode.
Schön, dass Du hier bist. Willkommen in der neuen Woche!🩷


Unsere Founding Class geht auf ihre Graduation zu. Diese Gruppe von AuPairs hat mich in den letzten Wochen wirklich beeindruckt: wie offen sie Fragen gestellt haben, wie ehrlich sie über die holprigen Stellen gesprochen haben, und wie viel sie inzwischen selbst weitergeben können.
Jetzt beschäftigt mich, wie wir diesen Abschluss angemessen begehen. Als Founding Members haben sie das Programm mitgeprägt. Dafür möchte ich ihnen etwas mitgeben, das über ein Zertifikat als PDF hinausgeht.
👉 Dabei brauche ich Deinen Kopf: Was würdest Du Dir als AuPair in einem anderen Land wünschen, wenn Du zur allerersten Gruppe eines Programms gehörst und es gerade abschließt? Etwas Handfestes für den Alltag? Etwas Persönliches? Etwas, das die Verbindung zur Gruppe hält? Schreib mir Deine Idee, ich sammle alle und melde mich mit dem Ergebnis.
Worüber ich diese Woche nachdenke
"There is nothing so useless as doing efficiently that which should not be done at all"
— Peter Drucker, bekannt als "Vater des Modern Managements"
September ist bei uns Erntezeit. Auf den Feldern rund um Frankfurt wird gerade eingeholt, was im Frühjahr gesät wurde, und am Bio-Obststand in der Kleinmarkthalle liegt das, was in diesem Rekordsommer gut wachsen konnte. Was nicht funktioniert hat, liegt da nicht, das gibt's nur an dem Stand mit den schicken Flugfrüchten.
Ich bin mir sicher: Ein Landwirt schaut sich an, was auf dem Feld steht, und zieht daraus seine Schlüsse für die nächste Saison. Bei uns läuft das anders. Wir nehmen die Vorsätze, die dieses Jahr nichts gebracht haben, im Januar häufig wieder mit. Dieselbe Sportart, die uns seit drei Jahren keinen Spaß macht. Dasselbe Netzwerk-Event, von dem nie etwas übrig bleibt. Dieselbe Position im Unternehmen, auf die wir eigentlich gar keine Lust mehr haben.
100 Tage sind genug Zeit für eine ehrliche Inventur. Bei mir stehen dieses Jahr AuPairadise und die erste Gruppe auf dem Feld, dazu ein Newsletter, der mir in Fleisch und Blut übergegangen ist. Und es liegt auch einiges brach: Ideen, für die ich im Januar brannte, und die inzwischen niemanden mehr interessieren, mich eingeschlossen.
Der Unterschied zum Januar-Vorsatz: Ernten heißt auch, etwas nicht wieder einzusäen. Das fühlt sich zuerst nach Aufgeben an. Es ist aber die Voraussetzung dafür, dass im Frühjahr Platz für etwas ist, das Dich tatsächlich interessiert und dann wachsen darf.
Nimm Dir in diesen zwölf Wochen einen Abend. Schreib auf, was dieses Jahr reif geworden ist. Und dann, das ist der schwierigere Teil, was Du nächstes Jahr bewusst nicht mehr säen wirst.

In Evi's Welt gut gelöst
Zugegebenermaßen koche ich unter der Woche nur selten selbst. Ich habe den Luxus, mich auf meine Mädels, die uns zuhause mit Kindern und Kegel unterstützen, verlassen zu können, dass abends etwas auf dem Tisch steht (zum Thema Essensplanung und wie das bei uns abläuft bald mehr!). Aber auch sie beschäftigen sich lieber mit den Kindern als dass sie lange in der Küche stehen und aufwändige Gerichte zubereiten. Da es jetzt im Herbst wieder kälter wird und wir uns damit wieder mehr über wohlig warme Gerichte, die uns von innen heraus wärmen, freuen, habe ich drei Ein-Topf-Gerichte für Euch, die ich inzwischen fast ohne Nachdenken koche und die den meisten Kindern auch noch gut schmecken (drei von vier ist bei uns ein guter Schnitt!).
👉 Die vollständigen Rezeptkarten zum Ausdrucken findest Du hier:
Cremiges Orzo alla Parmigiana.
Risotto mit Pfifferlingen oder Irgendwas.
Alle drei brauchen einen Topf, eine Herdplatte und keine Beilage, die parallel gart. Deshalb landen sie bei uns seeeeehr oft auf dem Tisch.

Evi's Fundstücke
📱 Was mir gerade hilft: Familienorganisation, das hatte ich neulich schon mal mit Euch hier geteilt, läuft bei uns über ein System, nicht über mein Gedächtnis. Aktuell nutzen wir Jam, einen KI-basierten Assistenten mit Spracheingabe, der Termine direkt aus Dokumenten und Nachrichten herausliest und einträgt. Das Effizienteste, was wir bisher hatten!
Andere Anbieter setzen inzwischen zusätzlich auf eine bewusste Adressierung des Mental Load und wie dieser gleichmäßig auf Dich und Deine:n Partner:in verteilt werden kann. Alpha Ma oder fiftyfifty zum Beispiel. Um ehrlich zu sein fand ich eine zu stringente Herangehensweise an das Thema meist nicht förderlich. Dennoch finde ich es super, dass sich in dem Bereich mehr tut, bravo!
🍬 In meinem Vorratsschrank: Du liebst Süßes, hast aber immer ein schlechtes Gewissen, wenn Du zu Gummibärchen, Schoki & Co. greifst? Probier mal diese Datteln, die sich als Fruchtgummi verkleiden. Herrlich funky, frei von raffiniertem Zucker und komplett vegan. Es gibt sie in Sorten wie Cookie Dough, Sour Cola und Salty Liquorice, die 100g-Packung um zwei Euro.
👗 In meinem Kleiderschrank: Bestimmt habt Ihr auch schon auf so manchem Insta-Kanal den Trend von "Das macht die ChatGPT-Grafik-KI aus mir in den 80er Jahren". Dabei brauchen wir hier gar keine KI, denn breite Schultern (jep, Schulterpolster inklusive!), opulente Farben, auffällige Strukturen und Animal Print sind diesen Herbst und Winter ohnehin en vogue. Wer will, (ver)kleidet sich also ganz offiziell wie 1986 und gilt trotzdem als up to date.

Karomuster darf's dieses Jahr auch wieder sein!
Bis nächste Woche in Evi's World! Danke, dass Du hier bist.
Du bist großartig.
Und Du bist hier genau richtig.

Gründerin Evi Meyer’s World
Schön ambitioniert.
💼 Corporate Working Mom, die anderen Frauen Mut machen möchte, ihre Ziele und Träume weiter zu verfolgen.
🏡 Denkt zuhause anders, um selbst Zeit für genau diese Ziele und Träume zu haben.
🎤 Founder von Evi Meyer's World: Erfahrungen und Hacks rund um Vereinbarkeit, Reflexionen zu Leadership und Lust auf die schönen Dinge des Lebens.
👨👩👧👦 Mama von zwei Mädchen und zwei Jungs.
🤓 Introvertierte Nerd, die sich Systeme und KI-Workflows baut, damit mehr Zeit für die schönen Dinge bleibt.
👟 Passionierte Läuferin und forever Pferdemädchen.
🍰 Backt aus ein paar einfachen Zutaten köstliche Dinge, die alle ihre Liebsten zusammenbringen.
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