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Zeit kann man sich nicht zurückkaufen

Nov 02, 2026
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Warum ich Weihnachten jetzt schon plane. Mit meinem Masterplan für einen entspannten Dezember

 


Liebe:r {{custom_5}},

wir haben November, und Ende des Monats ist schon der erste Advent. Ich finde diese Jahreszeit kurz vor Weihnachten wunderschön, will die Zeit am liebsten anhalten und ganz entspannt mit meiner Familie am Tisch sitzen, ein Spiel spielen, uns gegenseitig am Kamin Weihnachtsgeschichten vorlesen und dabei leckere Kekse mampfen. Wie das gehen kann, verrate ich Dir hier.

Diese Woche hat mir eine traurige Nachricht wieder sehr deutlich gemacht, warum ich so versessen darauf bin, mir Zeit freizuschaufeln. Davon erzähle ich Dir gleich.

Heute nehme ich Dich mit hinter die Kulissen zu einer ganz besonderen Frau aus meinem Team, in meine Gedanken über unser allerhöchstes Gut, in meinen Weihnachts-Masterplan und zu drei Büchern, die ich Dir ans Herz legen möchte.

Willkommen in der neuen Woche - schön, dass Du hier bist!🩷

 


 

In den nächsten Wochen stelle ich Dir mein kleines, aber sehr feines und tolles Team vor, das hinter Evi Meyer's World steht. Anfangen möchte ich mit einer Frau, die sich ganz weit weg befindet, aber doch ganz nach dran ist: Cristina lebt in Costa Rica. Ich habe sie noch nie in echt gesehen, spreche sie aber jeden Tag und sehe sie ganz oft via Zoom. Sie dreht alle Rädchen im Hintergrund, hält mir den Rücken frei, macht das wahnsinnig toll und trägt meine Vision mit, denkt mit und hat gute Ideen und Einfälle. Und obwohl sie selbst noch keine Kinder hat, kann sie sich wahnsinnig gut in Euch hineinversetzen. Cristina ist einfach großartig!

 

"Mit Evi zusammenzuarbeiten macht unglaublich viel Spaß, und das, obwohl wir uns bisher noch nie persönlich gesehen haben!

Ihre Themen sprechen mich einfach an: Sie zeigt, dass die Rolle der Frau nicht nur eine ist, sondern ganz viele.

Genau diese Vielfalt lebt Evi jeden Tag."


 

Worüber ich diese Woche nachdenke

„Das Leben ist lang, wenn man es zu nutzen weiß."

– Seneca, Von der Kürze des Lebens


Diese Woche habe ich die Nachricht bekommen, dass die Mutter eines Freundes meiner Kinder vor Kurzem an Krebs gestorben ist. Unsere Kinder kannten sich aus dem Kindergarten, und damals, als sie sich jeden Tag sahen, hatte ich auch mit ihr recht viel zu tun. Ich fand sie immer wahnsinnig nett und aufgeschlossen, eine tolle Frau. Sie und ihr Mann gehörten zu den Menschen, mit denen man gerne mehr gemacht hätte, wenn es die Zeit nur zugelassen hätte.

Am Montag saß ich in einer meiner liebsten Tagesbars in Frankfurt auf einem Kaffee-Date, und ihr Mann hat mir kurz Hallo gesagt. Zwei Tage später hat er mir von der traurigen Nachricht geschrieben. Es muss unheimlich schnell gegangen sein.

Das hat mich so umgehauen. Ich glaube, vor allem deshalb, weil sie jemand war, die ich eben nicht andauernd gesehen habe und von der man einfach ausgeht, dass sie da ist. So ein Hintergrundrauschen. Und wenn man sich dann sieht, freut man sich wahnsinnig über einen kleinen Schnack und sichert sich gegenseitig zu, dass man sich öfter sehen will. Aber dann kommt das Leben dazwischen, all die Dinge, die einen jeden Tag aufhalten, und dann macht man es doch wieder nicht. Was das für ihren Mann und ihren Sohn bedeutet, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.

Zeit ist unser aller, allerhöchstes Gut. Alles andere kann man sich irgendwie erkaufen, erwirtschaften oder über Beziehungen bekommen. Mit guter Ernährung, Sport und hoffentlich langer Gesundheit erkaufen wir uns vielleicht noch ein bisschen mehr davon. Longevity hin oder her: Irgendwann ist die Zeit vorbei, und es gibt keine Ressource der Welt, mit der wir sie uns zurückholen können.

Deshalb bin ich so wahnsinnig versessen darauf, Dinge nicht zu tun, die unsinnig sind oder immer wiederkehren, und alles, was sich besser und effizienter machen lässt, auch besser und effizienter zu machen. Damit mir mehr Zeit bleibt für die schönen Dinge des Lebens. Und für Menschen wie diese Frau, solange wir alle hier auf der Erde sind.

Meine Frage an Dich diese Woche: Mit wem wolltest Du Dich schon so lange mal wieder treffen? Heute wäre ein guter Tag, Dich zu melden.

 

 


In Evi's Welt gut gelöst

Von Jahr zu Jahr arbeite ich daran, mir in der Vorweihnachtszeit mehr Freiheit zu schaffen. Einer meiner Geheimtipps dazu ist ehrlich gesagt gar nicht so geheim: früh anfangen, statt sich erst am ersten Advent Gedanken zu machen. Hier sind meine wichtigsten Hacks, der Rest kommt gleich als Fahrplan zum Download:

 

1. Nicht verrückt machen lassen. Traditionen sind toll, ich liebe sie, und ich erfülle sie gerne. Aber sie dürfen nicht auf unsere Kosten gehen. Es muss nicht die perfekte Gans an Heiligabend sein und auch nicht die Weihnachtsparty, die man immer schon gemacht hat. Und wenn es mit der Weihnachtskarte mal nicht hinhaut, dann gibt es halt keine.

2. Zwei Stunden im November blocken. Ich suche mir im Kalender zwei Stunden, oft an einem Samstagnachmittag oder abends, wenn ich sowieso nicht mehr total leistungsfähig bin. Die Weihnachtsplanung ist ja nicht intellektuell anspruchsvoll, und sie macht mir Freude. Dann plane ich alles einmal durch, buche Zeit bei den Babysittern, trage den Termin für die Karten ein und behalte die Weihnachtsfeiern in Schule und Kita im Blick. Bei mir gilt: Was in meinem Kalender steht, passiert. Was nicht drin steht, passiert nicht. Ausführen lässt sich danach wunderbar nebenbei, wie eine Bestellung in der Bahn oder in der Schlange am Flughafen.

3. Die Kinder früh in die Pflicht nehmen. Geschenke sind einer der zeitfressendsten Faktoren. Deshalb bitte ich meine Kinder, sich bis zum Wochenende vor der Black-Friday-Woche Gedanken über ihre Wünsche zu machen, dieses Jahr also bis Sonntag, den 22. November. Gerade bei Spielzeug und Elektronik gibt es in der Woche hohe Rabatte. Bei uns in der Familie kündigen übrigens auch die Erwachsenen ihre Wünsche früh an, das macht es allen leichter.

4. Früher Vorrat. Für jeden habe ich an einem geheimen Ort eine große Tüte oder einen Karton, in dem ich übers Jahr Kleinigkeiten sammle. Am schönsten geht das im Laden, wenn die Kinder dabei sind und etwas anfassen können, dann lasse ich es heimlich zurücklegen oder zahle es gleich mit. Nebenbei unterstützt das die lokale Wirtschaft. Nur zu früh darf man nicht anfangen, sonst ist der Wunsch längst vergessen und vergeben!

5. Die Adressdatenbank für die Weihnachtskarten. Das ist mein wichtigster Tipp. Investiere einmal die Zeit: Fotografiere die Adressen von den Umschlägen ab, lade sie in Deine KI und lass Dir daraus eine saubere Liste machen. Die druckst Du auf Adresskleber, und schon musst Du die Umschläge nie wieder von Hand beschriften. Einmal Arbeit, die Dir alle kommenden Jahre hilft, und auch bei jedem Fest, für das Du Adressen brauchst.

 

👉 Mein kompletter Weihnachts-Fahrplan, von November bis zur Abreise, mit allem zu Geschenke-Systematik, Karten schreiben als Gemeinschaftsaktion, Verpacken delegieren, Lieferzeiten blocken und Gepäck vorausschicken - ich hoffe, er hilft Dir!

 


Evi's Fundstücke

Diesmal drei Buchtipps, ganz unterschiedlicher Art und Weise.

📚 Für die Wirtschaftsseite: "Gemeinsam sind wir MEHRWERT! Wie wir die Chancen der Community Economy nutzen können" von meiner Freundin Dorothee Ebert (Murmann Verlag, erschienen im Oktober). Es geht darum, warum menschliche Beziehungen zu einem echten Wirtschaftsfaktor werden. Ein spannendes Thema, finde ich. 

📚 Das geht unter die Haut: "Erzählen, was ist. Berichten am Limit in einer Zeit der Kriege" von Katrin Eigendorf (S. Fischer). Katrin ist auch eine Freundin von mir und eine ganz tolle Journalistin, die viel fürs ZDF arbeitet und ganz nah an den Kriegsschauplätzen der Welt. Sie erzählt von Gesprächen mit den Taliban, von ukrainischen Soldaten an der Front und von mutigen Afghaninnen, die in Untergrundschulen unterrichten. Ich habe sie letztens bei einer Lesung gehört, die sie netterweise für den Kinderschutzbund gehalten hat. Das war sowas von toll. Dieses Buch wünsche ich mir zu Weihnachten. 

📚 Zum Thema dieser Woche: "4000 Wochen. Das Leben ist zu kurz für Zeitmanagement" von Oliver Burkeman (Piper). So viele Wochen hat ungefähr ein Leben von 80 Jahren. Burkeman zeigt geistreich, wie wir dem Zeit- und Effizienzdruck widerstehen und unsere Zeit den Dingen schenken, die uns wirklich wichtig sind. 

 


 

Bis nächste Woche in Evi's World!

Danke, dass Du hier bist.

Du bist großartig.

Und Du bist hier genau richtig.

Gründerin Evi Meyer's World

Schön ambitioniert.

 

💼 Corporate Working Mom, die anderen Frauen Mut machen möchte, ihre Ziele und Träume weiter zu verfolgen.

🏡 Denkt zuhause anders, um selbst Zeit für genau diese Ziele und Träume zu haben.

🎤 Founder von Evi Meyer's World: Erfahrungen und Hacks rund um Vereinbarkeit, Reflexionen zu Leadership und Lust auf die schönen Dinge des Lebens.

👨‍👩‍👧‍👦 Mama von zwei Mädchen und zwei Jungs.

🤓 Introvertierte Nerd, die sich Systeme und KI-Workflows baut, damit mehr Zeit für die schönen Dinge bleibt.

👟 Passionierte Läuferin und forever Pferdemädchen.

🍰 Backt aus ein paar einfachen Zutaten köstliche Dinge, die alle ihre Liebsten zusammenbringen.

⬇️ Mehr davon [🔗 AuPairadise] [📸 Instagram]

 

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P.S. In zwei Wochen dreht sich hier alles um Geschenke mit System: welche Systematik bei uns jedes Jahr gilt, Fotogeschenke für Großeltern und Paten, Gutscheine aus lokalen Läden und meine Anleitung, wie Du Wunschzettel mit KI gegen die Black-Friday-Angebote abgleichst.

 

 

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