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Die Kraft der Pause

Apr 06, 2026
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Oder auch: You can’t pour from an empty cup

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Liebe {{custom_5}},

Heute ist Ostermontag und alle haben frei. Ich wünsche Dir, dass Du Dir gerade einen Slow Morning am Feiertag machst, während Du meinen Newsletter liest. Denn passend zum Feiertag dreht sich hier heute alles um Pausen: Alle wollen und brauchen sie, aber keiner nimmt sie sich. Und doch sind sie so wichtig. Mehr dazu im Impuls der Woche. Und dann habe ich auch noch ein paar kleine, aber ganz konkrete Pausen-Hacks für Dich.  

Willkommen in der neuen Woche (auch wenn es sich dank Osterpause nicht so anfühlt) und schön, dass Du hier bist - viel Spaß beim Lesen! 

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Mein Impuls für diese Woche

„Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.“
—
Astrid Lindgren (zugeschrieben)


Viele große DenkerInnen und KünstlerInnen haben sich schon vor 100 bis 200 Jahren bewusst zurückgezogen, um auf neue Gedanken zu kommen. Heute steht unser Leben unter dem Einfluss von noch viel mehr und schnelleren Informationen als damals. Vor wenigen Jahrzehnten entsprach die tägliche Informationsmenge in etwa dem Inhalt einer Zeitung. Heute sind es Datenmengen, die man früher in ganzen Bibliotheken gesucht hätte (laut Studien verarbeiten wir heute täglich rund 34 Gigabyte an Informationen – das entspricht etwa 100.000 Wörtern).  Wir greifen zudem im Schnitt über 80 Mal am Tag zum Smartphone, setzen uns also einem permanenten Input an Informationen aus, während diese früher nur in gezielten Momenten kamen. Und unsere Aufmerksamkeitsspanne? Liegt laut Studien inzwischen bei nur noch wenigen Sekunden, bevor wir zum nächsten Reiz springen. Fügt man dann noch den Mama-Faktor hinzu mit deutlich höherem Mental Load und erwiesenermaßen signifikant mehr Unterbrechungen am Tag gegenüber den meisten Männern, fragt man sich, wie wir überhaupt noch zu irgend etwas fähig sind.

Und doch ist die “Kraft der Pause” irgendwie verpönt. Oder?

Dabei zeigt die Forschung ziemlich klar: Dein Gehirn braucht Pausen, um überhaupt leistungsfähig zu bleiben. Denn in Ruhephasen wird das sogenannte „Default Mode Network“ aktiv (ein neuronales Netzwerk, das in Ruhephasen aktiv ist und Informationen verarbeitet). Dann verarbeitet es Informationen, verknüpft Gedanken und schafft Klarheit. Ohne Pause fehlt genau das, was Du suchst, um voranzukommen: Fokus.

In diesem Sinne: fange an, Dir Deine eigene Pausenkultur zu schaffen. Starte mit kleinen Schritten und auch möglicherweise mit dem Gedanken an ein AuPair, das Dir, sofern gut eingearbeitet, viel Raum für Deine Pausen schenken kann.

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Home & Office Tipp

Wir wissen also nun: Pausen sind kein Luxus. Doch es braucht ein System, um sie zu ermöglichen. Wenn Du Dir kleine Pausen ganz bewusst gestaltest, können sie Dich wirklich aufladen, statt Dich nur kurz „rauszunehmen“.

Deine Pausenplätzchen – kleine Kraftorte im Alltag

Schaffe Dir zuhause oder im Office feste Orte, die nur für Deine Pause da sind. Das kann ein gemütlicher Sessel am Fenster sein, eine kleine Ecke auf dem Balkon oder einfach ein bestimmter Platz am Tisch. Wichtig ist: Dieser Ort steht für Ruhe.

Wenn Du Dich dorthin setzt, weiß Dein Körper: Jetzt darf ich runterfahren. Vielleicht ergänzt Du ihn mit einer Decke, einer Kerze, Pflanzen oder Musik – Dinge, die Dir sofort ein gutes Gefühl geben. So wird aus einer einfachen Pause eine echte Energiequelle.

Ein besonderes Getränk für die Seele – Pausen, die Du genießen kannst

Kleine Rituale können einen großen Unterschied machen. Ein Tee, ein Kaffee oder - mein Lieblings-Pausenbegleiter - ein einfaches, aber gesundes Mixgetränk kann Deine Pause bewusst „versüßen“. Denn kaum eine:r trinkt eines dieser Getränke in einem Zug, sprich: sie regen uns automatisch dazu an, uns etwas Zeit zu nehmen. Es geht nicht um Konsum, sondern um Wertschätzung: Du nimmst Dir Zeit für Dich.

Hier meine drei Favoriten gesunder Mixgetränke:

3 einfache Mix-Getränke 

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Weniger ist mehr!

Ganz ehrlich: am besten passt in diese Rubrik eine Leertaste, also der Hinweis, einfach nichts zu tun. Da ich Dir aber doch noch ein bisschen mehr als eine Leertaste bieten möchte: was hältst Du von einer Mini-Entspannungsübung? Nicht gleich alle auf einmal, wenn Du nicht magst, aber die eine oder andere wird Dir auf jeden Fall gut tun, versprochen!

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Random Corner

Zum Schluss noch meine eigenen Wege zu kleinen Pausen im Alltag mit Hacks aus der Verhaltenswissenschaft, die auch Dir vielleicht ein wenig Inspiration bieten können:

1. ‘Implementation Intentions’ (Wenn-Dann-Mechanismus) - Immer wenn ich ins Büro gehe (bzw. mit dem Fahrrad fahre), dann mache ich eine kurze Pause in einer kleinen italienischen Kaffeebar auf der Frankfurter “Fressgass’”auf dem Weg dorthin - und genieße ein bisschen Me-Time für 10 Minuten.  

2. 'Pre-Commitment' mit einem Pferd im Stall - Vor ein paar Jahren habe ich mir meinen Klein-Mädchen-Traum erfüllt und mir ein Pferd gekauft. Wen die Pferde-Leidenschaft einmal gepackt hat, weiß, welch’ tolle Bereicherung ein Pferd sein kann. Der Nachteil: es ist irre teuer, ein Pferd zu unterhalten, was mich jedoch wiederum auch dazu “zwingt”, mir auch die Zeit zu nehmen, einfach, weil das Commitment schon da ist. Hier muss es aber nicht immer gleich ein Pferd sein! Eine Membership zu einem schönen Yoga-Studio hat den gleichen Effekt. Es lohnt sich dabei aber, an die Grenzen des eigenen Budgets zu gehen, damit es Dir auch wehtut, solltest Du Deiner Pause einmal nicht nachkommen!

3. 'Positive Reinforcement', 'Habit Stacking' und 'Social Accountability' durch Joggen bzw. eine Sport-Routine - Sport habe ich schon immer viel gemacht. Seit ein paar Jahren jedoch ist Bewegung fester Bestandteil meiner Morgenroutine und genauso wie Zähneputzen unverhandelbar. Natürlich habe auch ich Tage, an denen es mir schwerer fällt, aber ich sage mir mantraartig, dass ich mich danach IMMER besser fühle - was auch genau so ist und hervorragend klappt! Mit meinen besten Freundinnen teile ich diese Herangehensweise. Noch dazu haben wir uns einen "Code" ausgedacht, um eine gegenseitige Verbindlichkeit einzuführen, den PRC aka "Post-Run-Coffee": Wer seinen Run geschafft hat, belohnt sich mit einem Kaffee und schickt davon ein Selfie in die Gruppe - fühlt sich toll an!

Welche Tipps und Hacks habt Ihr für kleine Pausen im Alltag? Teilt sie hier mit anderen unter dem Newsletter oder schickt mir gerne eine Email dazu! Ich lese alles!

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Was ich Dir zum Schluss noch mitgeben möchte

Ich weiß, Du wirst nun sagen: "Was? Ich weiß kaum, wie ich in den wenigen Stunden, die mein(e) Kind(er) betreut sind, meine Arbeit und all' die Dinge erledigen soll, die ich machen möchte. Nun soll ich auch noch Pausen einbauen? WTF, Evi!" Und ich weiß genau, was Du meinst. Diese innere Unruhe und Getriebenheit. Das schlechte Gewissen. Und doch rate ich Dir: Probiere es aus! Slow Down, Especially When Life Is Fast!

 

Und solltest Du mit dem Gedanken spielen, Dir mehr Entlastung für mehr Pausen und mehr Wirksamkeit gönnen und Dir Hilfe durch ein AuPair holen zu wollen, dann trage Dich heute noch zur Warteliste für meinen Founding Workshop zu AuPairadise, dem ersten AuPair-Onboarding auf diesem Planeten, ein! Hier geht's zum "Checkin" für die Warteliste:  

AuPairadise Workshop Warteliste 

 

 

Danke, dass Du hier bist. 

Du bist großartig.

Und Du bist hier genau richtig.

Gründerin Evi Meyer’s World

 

 

 

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